Tag 4, Nordatlantik

Letzte Nacht war etwas anstrengender. Gegen späten Nachmittag fiel auf einmal der Autopilot aus. Auf dem Display erschien eine Fehlermeldung über eine fehlerhafte Kalibrierung und dann ging er sofort aus. Eine neue Kalibrierung erbrachte leider keine Besserung, der Autopilot ging nach etwa zwei Minuten mit der gleichen Fehlermeldung wieder aus. Also war Steuerung per Hand angesagt, bis das Problem gelöst ist.

Es ist nicht so, dass man nicht auch problemlos mal per Hand steuern kann, aber das ist anstrengend. Also verkürzten wir die Wachen auf zwei Stunden (schöner wäre noch kürzer, aber dann kommt man zwischen seinen Wachen kaum zum schlafen) und starteten in die Nacht.

Zum Glück fiel Thomas schon in seiner ersten Schicht auf, dass das Problem sich reduzieren ließ, wenn man den Autopiloten zwar anstellt, aber dem Steuerrad etwas Druck gibt. Genau das kann man aber auch mit einem kleinen Feststellrad tun, welches an jedem Steuerrad ist. Und damit hatten wir dann auch direkt eine Lösung für unser Problem und die Lösung hielt die ganze Nacht durch, auch wenn man natürlich aufmerksamer sein musste als normal.

Der Tag war mit eher wenig Wind gesegnet. Da wir dies aber eh erwartet hatten, nutzten wir die Zeit um Schlaf nachzuholen.

Und wir machten noch ein kleines Experiment: Thomas wollte ja ursprünglich Brot backen. Am Ende wurden es eher kleine Fladen, die wirklich toll schmeckten.

Ja, das Chaos ist normal 😁

Und noch ein kleines Abschlussbild vom Sonnenuntergang: